Der Zisterzienser-Abt
Schon seit dem 12. Jahrhundert errichteten die Zisterzienser-Mönche, seinerzeit vom Kloster Lorch später dann vom Kloster Eberbach eine Grangie (Gutshof) in Hahnheim und bearbeiteten seitdem einen Großteil der Hahnheimer Weinberge.
Die Zisterzienser waren der Mönchsorden, der sich am meisten mit Weinbau befasste und über die Jahrhunderte ein großes Know-how entwickelt hatte. Sie gehörten zu den am besten entwickelten Weinerzeugern ihrer jeweiligen Zeit. So war es zum Beispiel Aufgabe des Abtes den Zeitpunkt für die Weinlese festzulegen, ein entscheidendes Kriterium für die spätere Qualität des Weines.
Das Selbstverständnis der Zisterzienser „ora et labora“, also „Bete und arbeite“ bedeutete, dass sie von der eigenen Hände Arbeit leben wollten. Das bedeutete auch unwegsame Gebiete urbar zu machen um zum Beispiel Weinreben anzupflanzen. Gleichzeitig hatten sie immer einen sehr langfristigen, nachhaltigen Ansatz. Es war klar auch die nachfolgenden Mönchsbrüder wollten und sollten an dieser Stelle im Einklang mit Gott und der Natur leben und die Weinberge bestellen.


Dafür stehen wir
Der Name „Abthof“ mit dem Mosaik des Zisterzienser-Abtes als Wappen möchte besonders drei Schwerpunkte ausdrücken.
Einerseits symbolisiert er die Verwurzelung in unserem Dorf und der Bezug zu seiner Historie mit über 800 jähriger Weinbautradition durch die Zisterzienser-Mönche.
Als zweites steht „Abthof“ für den hohen Qualitätsanspruch, den die Zisterzienser und speziell der Abt an den Weinbau und die Weine stellten verbunden mit dem langfristigen, nachhaltigen Handeln.
Als dritter Schwerpunkt war schon den Großeltern Gottfried und Mathilde Koch der christliche Glaube mit seiner Wertevorstellung wichtig in dem Bewusstsein, dass wir als Menschen trotz aller Tatkraft nicht alles in der Hand haben und haben müssen.